Erfahrungen & Bewertungen zu Mandy Mehring

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von Mandy Mehring

Mandy Mehring – Webdesign, Funnel-Design & Human Design Services

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln alle Verträge zwischen Mandy Mehring, Hardtring 15, 63785 Obernburg (nachfolgend „Dienstleister“ genannt) und ihren Kunden, sofern diese Unternehmer, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind.

(2) Verträge mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB werden nicht geschlossen. Der Kunde versichert mit Beauftragung, dass er als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB oder als Kaufmann nach HGB handelt.

(3) Abweichende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Dienstleister ausdrücklich zustimmt. Dies gilt auch, wenn der Dienstleister Leistungen in Kenntnis widersprüchlicher AGB des Kunden erbringt.

§ 2 Leistungserbringung und Pflichten des Kunden

(1) Der Dienstleister erbringt die Leistung sorgfältig und termingerecht.

(2) Der Dienstleister bietet Beratungs- und Umsetzungsleistungen im Bereich Branding, Community-Management, Web- & Funneldesign und damit verbundene technische Umsetzung an. Sofern nicht anders vereinbart, handelt es sich um Dienstleistungen und nicht um die Erbringung eines konkreten Erfolgs.

(3) Der Kunde verpflichtet sich, alle notwendigen Mitwirkungen zeitgerecht und vollständig zu erbringen. Unterlässt der Kunde diese Mitwirkungen und kann der Dienstleister daher nicht leisten, bleibt der Vergütungsanspruch bestehen.

(4) Der Dienstleister hat im Rahmen der vereinbarten Dienstleistungen ein Leistungsbestimmungsrecht gemäß § 315 BGB.

(5) Der Dienstleister ist berechtigt, Dritte oder Erfüllungsgehilfen zur Leistungserbringung einzusetzen, bleibt aber für die Erfüllung der Leistung verantwortlich.

§ 3 Abnahme von Werkleistungen

(1) Grundsätzlich erbringt der Dienstleister Dienstleistungen. Soweit eine Leistung als Werkvertrag vereinbart wird, gelten die folgenden Regelungen.

(2) Der Dienstleister kann für einzelne abgeschlossene Leistungsabschnitte eine Teilabnahme verlangen. Nach finaler Fertigstellung ist eine Gesamtabnahme erforderlich.

(3) Der Kunde führt eine Funktionsprüfung durch. Ist diese erfolgreich, ist die Abnahme unverzüglich zu erklären.

(4) Wird die Abnahme nicht innerhalb einer Woche erklärt oder keine Mängel benannt, gilt die Leistung als abgenommen.

(5) Festgestellte Mängel werden vom Dienstleister behoben. Leistungen zur Behebung nach Abnahme sind gesondert zu vergüten.

§ 4 Vertragsschluss

(1) Ein Vertrag kommt entweder schriftlich oder fernmündlich zustande.

(2) Der Kunde kann auf Wunsch eine Auftragsbestätigung erhalten, die jedoch nicht für die Gültigkeit des Vertrages erforderlich ist.

§ 5 Zahlungsbedingungen

(1) Die Preise werden individuell festgelegt und verstehen sich zzgl. der gesetzlicher Mehrwertsteuer.

(2) Rechnungen sind sofort und ohne Abzug fällig, es sei denn, es wurde eine abweichende Regelung getroffen. Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto.

(3) Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz berechnet.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag läuft über die individuell vereinbarte Mindestlaufzeit.

(2) Eine ordentliche Kündigung durch den Kunden vor Ablauf der Mindestlaufzeit ist ausgeschlossen. 

(3) Eine vorzeitige Kündigung ist möglich, wenn eine Partei ihre vertraglichen Pflichten grob verletzt oder zahlungsunfähig wird. Bereits erbrachte Leistungen sind anteilig zu vergüten.

(4) Kündigungen bedürfen der Schriftform.

(5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt stets unberührt.

§ 7 Verzug und außerordentliche Kündigung

(1) Leistungsfristen beginnen erst nach vollständiger Zahlung und Erbringung der erforderlichen Mitwirkungshandlungen.

(2) Gerät der Kunde mit Zahlungen in Verzug, kann der Dienstleister weitere Leistungen bis zur Zahlung aussetzen.

(3) Befindet sich der Kunde bei Ratenzahlungen mit mindestens zwei fälligen Zahlungen im Verzug, kann der Dienstleister den Vertrag außerordentlich kündigen und die ausstehende Vergütung als Schadensersatz einfordern.

§ 8 Reklamationen und Mängelbearbeitung

(1) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle gelieferten Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und nach den vereinbarten Anforderungen zu erbringen.

(2) Sollten dennoch Mängel oder Fehler auftreten, ist der Auftraggeber verpflichtet, diese unverzüglich nach Feststellung schriftlich mitzuteilen.

(3) Der Auftragnehmer wird erkannte Mängel innerhalb angemessener Frist beheben. Die Ursachen werden systematisch nach der 5-Why-Methode analysiert, um die Fehlerquelle zu identifizieren und den Prozess nachhaltig zu verbessern.

(4) Fehler, die nachweislich durch eigene Unachtsamkeit des Auftragnehmers verursacht wurden, werden dem Auftraggeber nicht in Rechnung gestellt.

(5) Reklamationen fließen in ein internes Qualitätssicherungssystem ein. Wiederkehrende Fehler werden ausgewertet, um künftige Mängel zu vermeiden.

(6) Weitere Ansprüche des Auftraggebers im Zusammenhang mit Mängeln bleiben von dieser Regelung unberührt und richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 9 Technische Abhängigkeiten

(1) Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Ausfälle externer Dienste wie Hosting, systeme.io, Domains oder Zahlungsanbieter.

(2) Backups werden eingerichtet, regelmäßige Sicherung liegt in der Verantwortung des Kunden, es sei denn es liegt ein Support-Vertrag beider Parteien zugrunde.

(3) SEO-Erfolge können nicht garantiert werden.

§ 10 Kein Widerrufsrecht

Da die Dienstleisterin ausschließlich mit Gewerbetreibenden, Unternehmen und Selbstständigen zusammenarbeitet, gilt kein gesetzliches Widerrufsrecht gem. § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB.

§ 11 Schutzrechte Dritter

(1) Der Kunde garantiert, dass von ihm bereitgestellte Inhalte frei von Rechten Dritter sind. Er stellt den Dienstleister insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

(2) Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen, die sie im Rahmen der Zusammenarbeit erhalten, nicht an Dritte weiterzugeben.

(3) Alle Kundeninformationen werden vertraulich behandelt und nur zum Zwecke der Vertragserfüllung genutzt. 

§ 12 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält ein einfaches Nutzungsrecht an erstellten Arbeits- und Leistungsergebnissen nach vollständiger Zahlung.

(2) Ratenzahlungen führen erst mit der letzten Rate zur Übertragung der Nutzungsrechte.

(3) Die Weitergabe oder Bearbeitung durch Dritte ist ohne schriftliche Zustimmung nicht gestattet.

§ 13 Haftung

(1) Der Dienstleister haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für einfache Fahrlässigkeit haftet er nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder bei Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Für Datenverluste haftet der Dienstleister nur in dem Umfang, der bei regelmäßiger Datensicherung entstanden wäre.

(3) Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für die Rechtskonformität von erstellten Websites, Funnels oder Marketing-Materialien – insbesondere in Bezug auf DSGVO oder Wettbewerbsrecht.

§ 14 Datenschutz

(1) Der Kunde versichert, die gesetzlichen Datenschutzvorschriften einzuhalten.

(2) Eine Auftragsverarbeitung wird gesondert vereinbart, sofern der Dienstleister Daten im Auftrag verarbeitet.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Abweichungen von diesen AGB bedürfen der Schriftform.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort ist der Sitz des Dienstleisters. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Obernburg am Main.

(4) Hinweis gemäß § 36 VSBG: Wir nehmen nicht an Streitbeilegungsverfahren vor Verbraucherschlichtungsstellen teil.